Handballer wie wir.....


                    Landesliga Mitte Saison 2010/2011   o

 

Spannendes Derby mit kuriosem Finale

«Das war unsere schlechteste Saisonleistung», resümierte Helmut Koch. Der Trainer der HSG Hochheim/Wicker war nach der Niederlage in der Handball-Landesliga Mitte enttäuscht von seinem Team.

Main-Taunus. Die TSG Eddersheim setzte sich verdient in einem spannenden Spiel, das aber von vielen Fehlern geprägt war, mit 20:18 (11:8) durch.

HSG Hochheim/Wicker – TSG Eddersheim 18:20 (8:11). Beide Abwehrreihen überzeugten, aber schnell erspielten sich die Gäste Vorteile. «Wir haben hinten gut gestanden und hatten in Johannes Jost einen überragenden Torhüter», war Eddersheims Trainer Thorsten Schmitt zufrieden. Nach 16 Minuten musste Koch die Auszeit nehmen, da seiner Mannschaft das Zusammenspiel und die Durchschlagskraft fehlte. So erspielten sich die Gäste bis zur 24. Minute in einem torarmen Spiel eine 10:5-Führung. Jannis Binder brachte Hochheim/Wicker bis zur Pause wieder auf 8:11 heran.

Nach dem Wechsel steigerte sich Hochheim/Wicker in der Abwehr, kam im Angriff besser ins Spiel und glich bis zur 36. Minute zum 12:12 aus. Eddersheim leistete sich Ballverluste, war im Abschluss nicht mehr so zwingend und musste in der 36. Minute den Ausgleich zum 12:12 hinnehmen. Nach einer Auszeit von Schmitt steigerten sich die Gäste, hatten bei einer 16:13-Führung, Überzahl und Ballbesitz alle Trümpfe in der Hand. «Bis zur 50. Minute müssen wir unseren Vorsprung sicherer verwalten. Wir sind aber oft an Christian Steinke gescheitert», war Eddersheims Trainer nicht zufrieden. Hochheim/Wicker glich aus und hatte seinerseits beim Stand von 18:18 Überzahl und Ballbesitz, nutzte aber seinen Vorteil nicht. Timo Wenzel erhielt seine dritte Zeitstrafe, danach ging Christoph Kossler, der im Angriff für Wenzel spielte, aufs Feld, obwohl die Zeitstrafe noch nicht abgelaufen war. Somit geriet der Gastgeber in Unterzahl. «Diese Szene war bezeichnend», so Koch, «wir haben den Kopf verloren. Wir hatten viele Aussetzer». Schmitt war zufrieden: «Es spricht für die Moral der Mannschaft, dass sie an den Sieg geglaubt hat. Vor allem Matthias Pohle hat sehr stark gespielt.»

Hochheim/Wicker: Windheim (1. bis 36.), Steinke (ab 37.); Binder 5/1, Dankwardt 3, Ochs, Sterker je 2, Berger, Fuchs je 2/1, Petry 1, Siegfried 1/1, Kossler, Muschiol, Mohr, Wenzel. Eddersheim: Jost (1. bis 60.), Ellermann; Solbach 5, Matthias Pohle 5/1, Wernig, Strieck, Morgenstern je 2, Hardt 2/2, Andreas Pohle, Schenk je 1, Pappisch, Condrad, Tomaßen, Frank.

 

TSV Södel

Endlich Sieg – 29:20 gegen Dilltal

 

In Södel hätte kaum einer gedacht, dass Weigelts 1:0 die einzige Gästeführung sein wird. Denn der TSV zeigte von Beginn an eine engagierte Leistung und insbesondere die Abwehr war am Samstag bravourös. Das lag auch an Dominik Malik im Tor, der Altstar „Rocky“ Rocksien klar in den Schatten stellte. Der wurde in der Anfangsphase von Boller gleich dreimal düpiert und musste ein Södeler 4:1 (7.) hinnehmen. Dass wurde für Dilltal auch nicht besser, als Matze Böhland eine Strafzeit kassierte. Denn Mager und Boller erhöhten in Unterzahl auf 6:1. Dilltal kämpfte sich zwar durch Meilinger auf 6:8 heran (17.), aber wenig später traf Hofmann erneut in Unterzahl zum 10:6 (19.). Dann wurde es turbulent: Boller verbollerte in der 22. Minute bereits seinen 2. Siebenmeter. Auf der anderen Seite parierte Malik seinen zweiten. Besser machte es dann Kalli Krahn: Der traf vom Punkt zum 12:7 (25.). Am Ende nahm der TSV ein 15:9 mit in die Pause. Trotz der deutlichen Führung war man sich in Södel alles andere als sicher. Denn Alternativen hatte Bernd Walter kaum und war darauf angewiesen, dass seine Protagonisten 60 Minuten durchhielten. Das sah nach 10 Minuten und den Toren von Krahn (2) und Hofmann zum 19:11 (40.) dann auch recht gut aus. Nach zwei Toren von Schmitt zum 14:20 (45.) sollte es aber noch einmal richtig hektisch werden. Erst vergab Karsten Krahn einen Strafwurf, dann mussten 2 Södeler auf die Strafbank. Hofmann traf zwar in doppelter Unterzahl zum 21:18, als dann aber auch noch der dritte Södeler rausflog, wurde es noch einmal richtig eng. Drei Dilltaler Tore zum 18:21 (52.) ließen die Södeler noch einmal zittern. Aber die Södeler Abwehr stand am Samstag bombensicher. Und gerade die Akteure, denen Walter am Samstag wieder einmal keine Pause gönnte und die mittlerweile eigentlich auf dem Zahnfleisch kriechen müssten, entschieden die Partie: Marco Boller und Andreas Hofmann. Erst beendete die beiden das letzte Aufbäumen der Gäste mit ihren Toren zum 24:18 (55.). Dann krönte Andreas Hofmann seine samstägliche Leistung: Erst zog er Bopf im Gästetor mit einem Klasse-Dreher zum 26:20 den letzten Zahn – dann düpierte er ihn noch zweimal zum 28:20. Denn Schlusspunkt verdiente sich dann zu recht Marco Boller mit dem Tor zum 29:20. Ein vollkommen verdienter Sieg der Gastgeber der ihnen hoffentlich Auftrieb für die restlichen Partien gibt.

TSV Södel: Steube und Malik im Tor, A. Böhland, Krahn (4/4), C. Lind, Hofmann (9), Tauchmann, Semmelroth (2), Pommerening (1), Mager (5), M. Böhland (1), Boller (7/2), Orlowicz,

HSG Dilltal: Bopf und Rocksien im Tor, T. Schmidt, Weber (1), Meilinger (5), Henß (1), P. Schmidt, Weigelt (5/2), Textor (2), C. Schmitt (3), Pöchmann (1), Simon (1), Wegner (1)

Siebenmeter: 10/7 – 5/2; Strafzeiten: 6 – 6; Zuschauer: 75

 

31.12.2010

«Abstiegskampf hat bereits begonnen!»

Handball Symbolbild (Symbolbild)

Rückblende zum Sommer: Gabriel Marian hatte bei der TSG Ober-Eschbach Thomas Jäth als Trainer abgelöst. Jetzt, seit dem 13. Dezember, ist man zur «alten Lösung» zurückgekehrt: Jäth ist wieder im Amt, der nach seinem Ausscheiden als Coach im Sommer im Spielausschuss tätig war und Marian unterstützt hat.

Damit blieb für Jäth der Kontakt zur Mannschaft erhalten, die erneute Übernahme der Truppe fiel dadurch leichter. Kardinalproblem aus Jäths Sicht: die Trainingsbeteiligung. «Durch Beruf und Studium konnten einige Spieler nur ein Mal in der Woche trainieren. Das war natürlich nicht optimal. Mit dem derzeitigen neunten Platz können wir nicht zufrieden sein, stecken somit im Abstiegskampf!»

Jäth macht zugleich deutlich, dass er die Mannschaft nur so lange trainieren wird, bis ein Nachfolger gefunden ist: «Höchstens bis zum Saisonende.» Hintergrund: die hohe zeitliche Belastung, auch durch eine berufliche Veränderung. Wobei der «neue alte» TSG-Coach anfügt: «Als Spieler habe ich in dieser Runde schon in allen drei Mannschaften der TSG ausgeholfen!»

Jäth blickt nun angespannt der Rückrunde entgegen, für die er seine Mannschaft gut vorzubereiten gedenkt: «Wir haben mit TSG Oberursel, TV Idstein und HSG Hochheim/Wicker gleich drei schwere Brocken und müssen uns klar darüber sein, dass der Abstiegskampf bereits begonnen hat und unser Ziel nur der Klassenerhalt sein kann. Hoffentlich bleiben wir von weiteren Verletzungen verschont!»

Schlussmann Benjamin Fritzel fällt bis Saisonende aus, Torjäger Matthias Witzke steht dagegen wieder zur Verfügung, nachdem er einige Wochen außer Gefecht gesetzt war. Jäth hofft in erster Linie aber, dass die Trainingsbeteiligung besser wird, was Vorraussetzung für eine erfolgreiche Rückrunde sei. Nach derzeitigem Stand wird es in der Landesliga Mitte drei Absteiger geben – «das wird sicherlich noch ein harter Kampf», befürchtet Jäth.

Am Dienstag, 4. Januar, nimmt die TSG das Training wieder auf. Allerdings unter ungünstigen Vorzeichen: urlaubsbedingt können die ersten Einheiten nur mit dezimiertem Kader durchgeführt werden. Testspiele wurden bei TSG Bürgel (12. 1.) und gegen HSG Nieder-Roden II (13. 1.) fixiert. Rückrundenstart erfolgt am 22. Januar gegen Nachbar TSG Oberursel. fiu

 

20.12.2010

Jäth-Team schlägt TSV Södel

Ober-Eschbach. In einem vorgezogenen Spiel der Handball-Landesliga Mitte der Männer gewann die TSG Ober-Eschbach gestern Abend gegen den TSV Södel mit 33:26.

In der ersten Partie unter Interimstrainer Thomas Jäth offenbarte die TSG Ober-Eschbach in der ersten Hälfte noch große Schwächen in der Abwehr. Diese führten dazu, dass die Gastgeber nach einer 3:2-Führung dann bis zum 7:8 immer wieder in Rückstand gerieten. Dass man dennoch «im Geschäft blieb», lag in erster Linie am überragenden Keeper Christian Mertens, der serienweise Chancen der Gäste zunichte machte und u. a. auch drei Siebenmeter parierte. Ab dem 9:8 behauptete dann allerdings Ober-Eschbach stets die Führung. So auch zur Pause mit 13:11.

Nach Seitenwechsel blieb es bis zum 14:13 noch eng. Doch dann ging förmlich ein Ruck durchs Gastgeber-Team, das sich innerhalb von 150 Sekunden auf 18:13 absetzte und fortan nicht mehr in Schwierigkeiten geriet.

«In der zweiten Halbzeit war die Abwehr stabiler und sogar unser großer Rückhalt», durfte Jäth feststellen, dem auch der von seinen Schützlingen an den Tag gelegte «unbedingte Siegeswille» gefiel. Das schönste Tor war das 32:25 durch Marco Sehl, per Kempa-Trick erzielt. Den Schlusspunkt setzte Gianni Keskinidis mit einem Treffer fast von der Außenlinie zum 33:26.

«Es war eine recht gute Gesamtleistung. Alle Spieler haben sich voll eingebracht», bilanzierte Jäth.

TSG Ober-Eschbach: C. Mertens, Grauer; Keskinidis (1), Witzke (4), Leyser (6), Maurath (8/4), Wohlfahrt (1), Gottlieb, Kaulfuß (3), Waltes (1), Sehl (1). von der Wehl, Schawaller (5), S. Mertens (3).

 

 

 
 
15.12.2010
 
Marian muss gehen
 
Ober-Eschbach. Handball-Landesligist TSG Ober-Eschbach und Trainer Gabriel Marian haben sich getrennt. «Es ist uns nicht leicht gefallen. Der Spielausschuss hatte sich am Sonntag zusammengesetzt und ist aufgrund der Tabellen- und Punktesituation zu dem Ergebnis gekommen, sich von Marian zu trennen», informierte Spielausschuss-Chef Otto Damm.
 
Die TSG Ober-Eschbach nimmt derzeit mit 10:14 Punkten den 10. Tabellenplatz im 14er-Feld ein. Bei zwei bis maximal fünf Absteigern am Saisonende 2010/11 – nach aktuellem Stand sind es drei – bewegen sich die Ober-Eschbacher innerhalb der Abstiegszone.
 
Ebenfalls getrennt hat sich die TSG vom US-Nationalspieler Mark Ortega, der bereits in seine Heimat abgereist ist und sich dort auf die Olympiaqualifikation vorbereitet. Er hätte somit die nächsten zwei Monate ohnehin nicht zur Verfügung gestanden. «Wir haben dabei auf unsere Option verzichtet», erklärte Damm.
 
Das Training in Ober-Eschbach leitete am Dienstag Marians Vorgänger Thomas Jäth, der die Mannschaft auch am Sonntag im Spiel gegen den TSV Södel coachen wird. Damm: «Wie es dann im Januar weitergeht, ist noch offen.
Wir suchen noch nach Lösungen.»
 fiu
 

 

Letztes Spiel noch im Alten Jahr

 

  19.12.10 17:00 TSG Ober-Eschbach TSV Södel  
     
    Albin-Göhring-Halle,Massenheimer Weg,61352 Bad Homburg

 

Die TSG Ober-Eschbach verliert auch gegen den TV Petterweil und ist weiter auf Talfahrt!

Das Trainer Karussell beginnt sich zu Drehen, beim TV Mainzlar wirft Trainer Volkert hin und holt einen Punkt in Münster.

Der TSV Södel verliert auch in Idstein und bleibt Tabellen Letzter Hitzel fällt Verletzungsbedingt Länger aus.

 

 

 

 

  8 TSG Ober-Eschbach 11/26 5 0 6 293:297 -4 10:12  
  9 VfL Goldstein 11/26 5 0 6 297:303 -6 10:12  
  10 TV Mainzlar 11/26 4 2 5 310:326 -16 10:12  
  11 HSG Dilltal 11/26 5 0 6 279:298 -19 10:12

TSG Ober-Eschbach in diesem Jahr nur noch Mittelmaß,und bleibt in der Tabelle bei Dilltal,Goldstein und Mainzlar.

Der TSV Södel kann keinen Fuß in der LL fassen und bleibt weiterhin auf Platz 14

Nr Mannschaft Spiele + ± - Tore D Punkte  
  1 TSG Oberursel 11/26 8 1 2 303:279 24 17:5  
  2 TV Idstein 11/26 7 2 2 302:277 25 16:6  
  3 TV Petterweil 11/26 7 1 3 294:274 20 15:7  
  4 TSG Münster II 11/26 6 1 4 348:318 30 13:9  
  5 HSG Wettenberg 11/26 6 1 4 290:279 11 13:9  
  6 TSG Eddersheim 11/26 6 1 4 296:287 9 13:9  
  7 HSG Hochheim/Wicker 11/26 5 1 5 288:283 5 11:11  
  8 TSG Ober-Eschbach 11/26 5 0 6 293:297 -4 10:12  
  9 VfL Goldstein 11/26 5 0 6 297:303 -6 10:12  
  10 TV Mainzlar 11/26 4 2 5 310:326 -16 10:12  
  11 HSG Dilltal 11/26 5 0 6 279:298 -19 10:12  
  12 HSG Anspach/Usingen 11/26 3 1 7 283:315 -32 7:15  
  13 TV Hüttenberg II 11/26 2 1 8 295:308 -13 5:17  
  14 TSV Södel 11/26 1 2 8 280:314 -34 4:18  

  

  

Spiele am Wochenende 27 - 28.11.2010

    27.11.10 18:00 TSV Södel HSG Hochheim/Wicker Ludwig/Pitterling
     
    Turnhalle Södel,Weingartenstr.,61200 Wölfersheim-Södel
     
    27.11.10 19:00 VfL Goldstein TV Idstein Maack/Nicolai
     
    Halle Carl-von-Weinberg-Schule kl. Halle,Zur Waldau 21,60529 Frankfurt-Goldstein
     
    27.11.10 19:30 TSG Oberursel TSG Münster II HOHM/PETRY
     
    Erich-Kästner-Schule mit Tribüne,Karl-Hermann-Flach-Str.60,61440 Oberursel/Ts.
     
    28.11.10 17:00 TV Mainzlar TSG Eddersheim Deist/Nödler
     
    Sph. C.-v.-Brent.-Sch. Lollar,Ostendstr.,35457 Lollar-Nord
     
    28.11.10 18:00 HSG Dilltal HSG Wettenberg Börner/Wiegelmann
     
    Sporthalle Asslar-Werdorf,Lutherstr.,35614 Aßlar-Werdorf
     
    28.11.10 18:00 HSG Anspach/Usingen TSG Ober-Eschbach Arnold/Göttmann
     
    Adolf-Reichwein-Gesamtschule,Gustav-Heinemann-Str.,61267 Neu-Anspach
     
    28.11.10 18:00 TV Petterweil TV Hüttenberg II Mohr/Riebel
     
    Sporthalle Petterweil,Sauerbornstr.,61184 Karben-Petterweil

Oldie Thomas Jäth in Mainzlar Überragend

 

HSG Anspach/Usingen setzt dem Leader zu – 26:28

Von Eckhard Fiukowski

In der Handball-Landesliga Mitte der Männer musste sich HSG Anspach/Usingen gestern Spitzenreiter TV Idstein nur knapp mit 26:28 beugen. Siege gab es für TSG Oberursel (30:29 beim VfL Goldstein) und TSG Ober-Eschbach (39:29 beim TV Mainzlar).

Hochtaunus. «Wir hätten definitiv gewinnen können», bemängelte HSG Anspach/Usingens Trainer Thomas Heller nach dem 26:28 gegen den TV Idstein die schlechte Chancenauswertung und Disziplin, wobei speziell in der Schlussphase die HSG vier Minuten in Unterzahl durchstehen musste.

Mit dem 1:5 wurden die Gastgeber zwar kalt erwischt, kamen dann aber besser ins Spiel und über 4:7 beim 7:7 erstmals wieder zum Ausgleich, wobei die HSG immer wieder durch Gegenstöße erfolgreich war. Die Partie verlief dann eine ganze Zeit lang offen. In dieser Phase war kein Leistungsunterschied gegenüber dem Spitzenreiter zu erkennen. Erst nach dem 9:9 setzte bei den Hausherren eine kleine Flaute ein, die bis zur Pause zu einem 11:14-Rückstand führte.

Nach Seitenwechsel kam die HSG dann jedoch schneller in Tritt als der Gast und zog wieder gleich. Und nach dem 14:14 kam die beste Zeit der Gastgeber. Über 17:14 führten sie auch noch mit 22:20. Eine Überraschung schien greifbar. Vier Minuten vor Schluss stand es allerdings 25:25. Alles war wieder offen.

Nach Zeitstrafen nun permanent in Unterzahl agierend, gelang den Heller-Schützlingen dann aber nur noch ein Treffer und der Weg zum 28:26-Sieg war frei für die Idsteiner. «Wir müssen einfach cleverer werden», stellte Heller nüchtern fest.

HSG Anspach/Usingen: Michel, Mulfinger; Friedrich (3), Ghinea (9/3), Barschanski (2), Plattek (3), Sturm (5/2), Kopp (2), Wick (2), Pfeiffer, Becker, Kleer, Köll, Közeki.

Die Ober-Eschbach fand beim TV Mainzlar zunächst in der Deckung keine Einstellung zum Gegner. Durch einen Betriebsunfall war Torwart Sven Grauer kurzfristig ausgefallen, so dass Oldie und Ex-Trainer Thomas Jäth ins Team rückte. Zudem verletzte sich Pascal Leyser im Training am Finger und konnte nur die letzten zehn Minuten bestreiten.

Die Gäste gerieten mit 2:7, 7:13 und 9:15 ins Hintertreffen, ehe ein Ruck durch die Mannschaft ging und der Rückstand bis zur Pause auf 13:15 verkürzt werden konnte. Auch im zweiten Durchgang offenbarten die Eschbacher zunächst Abwehr- und Abschlussschwächen. Mainzlar bestimmte eindeutig das Geschehen und führte klar mit 21:15, 22:17 und dann sogar 27:19.

Da waren noch elf Minuten zu spielen. Nun kam Oldie Thomas Jäth ins Tor. «Und dieser avancierte zum besten Mann in der Halle», durfte TSG-Trainer Gabriel Marian erfreut feststellen. Jäth ließ nur noch zwei Treffer zu und war damit Garant für den Umschwung. Die Gäste starteten eine furiose Aufholjagd, drehten nun mächtig auf und waren beim 27:27 tatsächlich wieder dran. Und nach letztmaligem Rückstand (27:28) erzielte Jochen Zimmer nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff das Siegtor zum 30:29.

TSG Ober-Eschbach: Mertens, Jäth; Schawaller (2), Seel (1), Gottlieb (1), Leyser (2), Witzke (4), Wohlfahrt (5/2), Maurath (6/2), Keskinidis (1), Zimmer (4), von der Wehl (1), Ortega, Waltes (3).

«Wir haben gewackelt, sind aber nicht umgefallen und so mit einem blauen Auge davongekommen», lautete das Fazit von TSG-Teambetreuer Bernhard Schmidt nach dem 30:29-Zittersieg beim VfL Goldstein. Der Gastgeber zeigte sich ungemein kampfstark und nutzte immer wieder Ballverluste der Gäste zu Gegenstößen, wobei man dann ihre Schnelligkeit ausspielte.

12:9 hieß es nach 24 Minuten, als der Oberurseler Daniel Sailler mit einem Hattrick für den Ausgleich sorgte. Bis zur Pause waren die Gäste dann zwar permanent in Unterzahl, vergaben in dieser Phase allerdings auch sechs «Hundertprozentige». Die Folge: 13:14-Rückstand beim Wechsel.

Nach Wiederanpfiff wirkten die Gäste dann aber konzentrierter. Die Abstimmungsprobleme in der Abwehr konnten allerdings nicht vollständig abgestellt werden. Vor allem Goldsteins Torjäger Heiko Stade bekam man einfach nicht in den Griff. Er traf acht Mal ins Schwarze.

In ihrer besten Phase zogen die «Orscheler» von 17:15 auf 21:17 davon (39.). Dann machten sie es jedoch dem Gastgeber leicht, um wieder aufschließen und zum 22:22 ausgleichen zu können. Zehn Minuten vor dem Ende lag Oberursel dann sogar mit 23:26 im Hintertreffen, konnte jedoch in Unterzahl wieder zum 27:27 kontern (54.). Nach den Zwischenständen von 29:27 und 29:28 sorgte Marcel Heid mit dem 30:28 eine Minute vor Spielende für die Vorentscheidung. Goldstein gelang nur noch der Anschlusstreffer.

TSG Oberursel: Lehnert, C. Heidl; Schimanski (5/3), P. Heidl (1), Mauch (2), Hitzel (4), Kürten, Hartmann, Sailler (5), Barth, Weber, Krmek (3), Heid (6/2), Reiß (4).

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 



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